Als wichtiger Akteur in der Herstellung steriler Arzneimittel war die Sicherstellung eines kontaminationsfreien Prozesses für das Unternehmen nicht nur eine Anforderung, sondern eine zwingende Verpflichtung.
Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie die Automatisierung der Flaschenzuführung und Flaschenaufrichtung dazu beitrug, das Kontaminationsrisiko zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.
1. Hohes Kontaminationsrisiko durch menschlichen Kontakt. Trotz strenger Vorgaben stellten manuelle Eingriffe bei der Zuführung und Handhabung leerer Flaschen ein erhebliches Risiko dar. Die erforderlichen manuellen Tätigkeiten an der Linie erhöhten das Kontaminationsrisiko und gefährdeten das Endprodukt.
2. Grenzen der bestehenden Flaschenaufrichtsysteme. Die vorhandenen Anlagen des Kunden zur Flaschenaufrichtung arbeiteten mit Drehtischen, wodurch mehr manuelle Handhabung erforderlich war. Diese Systeme konnten die geforderte Produktionsgeschwindigkeit nicht erreichen und erschwerten die Vermeidung von Kontaminationen. Gleichzeitig erhöhten sie die Betriebskosten.
3. Komplexer Zertifizierungsprozess. Der Kunde wollte den Aufwand vermeiden, die Linie aufgrund der Integration neuer Anlagen erneut zertifizieren lassen zu müssen.
POSIMAT entwickelte gemeinsam mit dem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung, um diese Herausforderungen zu bewältigen:
Automatisierte Flaschenzuführung und Flaschenaufrichtung: POSIMAT lieferte einen vollautomatischen Flaschenaufrichter und einen vollautomatischen Zuführtrichter, wodurch sich der Bedarf an manueller Handhabung verringerte. Die Automatisierung minimierte das Kontaminationsrisiko durch menschliche Eingriffe erheblich, schuf eine sauberere Umgebung und steigerte die betriebliche Effizienz. Die Bediener legen lediglich den geschlossenen Beutel mit sterilisierten Flaschen auf das Zuführsystem. Alle weiteren Schritte erfolgen automatisch. Weder das Öffnen des Beutels noch die Zuführung der Flaschen zur Linie erfordert einen manuellen Eingriff.
Mechanisches System ohne Druckluft: Die Flaschenaufrichter von POSIMAT arbeiten mit mechanischen Systemen, die den Einsatz von Druckluft überflüssig machen. Dies war eine entscheidende Verbesserung, da luftbetriebene Systeme im Produktionsumfeld des Kunden als Kontaminationsquelle nicht zulässig waren.
Einfache Desinfektion und Wartung: Die Anlagen von POSIMAT lassen sich leicht demontieren, sodass die Bediener alle Teile mit Flaschenkontakt gründlich reinigen können. Materialien, die mit den eingesetzten Desinfektionsmitteln kompatibel sind, ermöglichten die uneingeschränkte Einhaltung aller Desinfektionsvorgaben. Der Wartungsaufwand ist nahezu null.
Mit der Lösung von POSIMAT erzielte der Kunde folgende Verbesserungen:
Reduziertes Kontaminationsrisiko: Das vollautomatische, mechanisch arbeitende Flaschenaufrichtsystem reduziert die Kontaminationsrisiken durch menschlichen Kontakt und Partikel aus der Umgebung drastisch und gewährleistet einen saubereren und sichereren Packaging-Prozess.
Höhere Flexibilität und Effizienz: Die Eignung der POSIMAT-Flaschenaufrichter für verschiedene Formate ermöglichte schnelle, werkzeuglose Formatwechsel. Dadurch konnte der Kunde problemlos zwischen verschiedenen Flaschentypen wechseln und seine Investition auf zukünftige Formate ausrichten. Die Systeme arbeiteten mit einem niedrigen Geräuschpegel von 80 dB(A) und verarbeiteten bis zu 220 Flaschen pro Minute. Damit erfüllten sie die hohen Anforderungen des Kunden an die Produktionsgeschwindigkeit.